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Software · 0 Agenturen

Low-Code-Agenturen in Dresden im Vergleich

Low-Code verspricht schnellere und günstigere Anwendungsentwicklung, hält dieses Versprechen aber nur bei der richtigen Aufgabe. Diese Agenturen entwickeln Anwendungen mit Low-Code- und No-Code-Plattformen, unterscheidbar nach eingesetzter Plattform, Mindestbudget und verifizierten Nachweisen.

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Ratgeber

Wann Low-Code tatsächlich schneller ist

Low-Code-Plattformen wie Microsoft Power Platform, Mendix oder OutSystems bauen Anwendungen weitgehend über visuelle Konfiguration statt klassischer Programmierung. Das beschleunigt vor allem Standardanwendungen: interne Werkzeuge, Formulare mit Workflow, einfache Datenbankanwendungen mit Oberfläche. Bei hochgradig individuellen Anforderungen, komplexer Logik oder sehr spezifischen Performance-Anforderungen stößt Low-Code dagegen an Grenzen, die klassische Entwicklung nicht hat.

Worauf Sie bei Low-Code achten sollten

Die Wahl der Plattform bindet Sie langfristig – ein Wechsel später ist aufwendig, ähnlich wie bei jedem anderen System. Fragen Sie die Agentur, warum sie gerade diese Plattform für Ihren Fall empfiehlt, und was passiert, wenn Ihre Anforderungen über die Plattformgrenzen hinauswachsen.

Lizenzkosten der Plattform selbst kommen zum Entwicklungsbudget hinzu und laufen weiter, oft pro Nutzer und Monat. Rechnen Sie diese laufenden Kosten über mehrere Jahre durch, nicht nur für das erste Jahr.

Klären Sie außerdem, wie tief sich die Plattform bei Bedarf mit klassischem Code erweitern lässt – die meisten Low-Code-Systeme erlauben das, aber in unterschiedlichem Umfang. Und prüfen Sie, ob die Plattform Ihre Compliance-Anforderungen erfüllt, etwa bei Datenverarbeitung innerhalb der EU.

Was eine Low-Code-Anwendung kostet

80 bis 140 Euro pro Stunde sind üblich, günstiger als klassische Individualentwicklung, weil weniger Programmieraufwand nötig ist. Eine einfache interne Anwendung kostet 5.000 bis 20.000 Euro. Eine umfangreichere Geschäftsanwendung mit mehreren Workflows liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro. Dazu kommen die laufenden Plattformlizenzen, die je nach Anbieter und Nutzerzahl mehrere hundert bis mehrere tausend Euro monatlich ausmachen können.

Typische Low-Code-Projekte

Interne Genehmigungs- und Freigabeprozesse mit digitalem Formular. Einfache Kundenportale ohne komplexe individuelle Logik. Ablösung von Excel-Listen durch strukturierte Datenbankanwendungen mit Oberfläche. Prototypen, die vor einer größeren Individualentwicklung die eigentlichen Anforderungen klären.

Suche, Vergleich, Anfrage

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Häufige Fragen

Low-Code-Agenturen: Fragen und Antworten

Was kostet eine Low-Code-Anwendung?

Eine einfache interne Anwendung kostet 5.000 bis 20.000 Euro, eine umfangreichere Geschäftsanwendung 20.000 bis 70.000 Euro. Agenturen rechnen 80 bis 140 Euro pro Stunde. Dazu kommen laufende Plattformlizenzen, oft mehrere hundert bis mehrere tausend Euro monatlich.

Wann lohnt sich Low-Code, wann klassische Entwicklung?

Low-Code lohnt sich bei Standardanwendungen mit überschaubarer Logik, die schnell umgesetzt werden sollen. Bei hochindividuellen Anforderungen, komplexer Geschäftslogik oder wenn die Anwendung später zum eigenständigen Produkt werden soll, ist klassische Entwicklung meist die bessere Wahl, weil sie keine Plattformgrenzen kennt.

Bin ich mit Low-Code an einen Anbieter gebunden?

Ja, ähnlich wie bei anderen Plattformentscheidungen. Ein späterer Wechsel bedeutet in der Regel eine Neuentwicklung, keine einfache Migration. Diese Bindung ist kein Ausschlusskriterium, sollte aber bei der Entscheidung bewusst mit einkalkuliert werden, besonders bei Anwendungen mit langer geplanter Lebensdauer.

Kann eine Low-Code-Anwendung später erweitert werden, wenn die Anforderungen wachsen?

In gewissem Umfang ja, die meisten Plattformen erlauben eine Erweiterung mit klassischem Code. Wächst die Anwendung aber deutlich über den ursprünglichen Rahmen hinaus, stößt dieser Ansatz an praktische Grenzen. Eine gute Agentur sagt Ihnen ehrlich, ab wann sich der Wechsel zu klassischer Entwicklung lohnt.

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