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KI-Compliance-Beratungen in Düsseldorf im Vergleich
Der EU AI Act gilt für praktisch jedes Unternehmen, das KI-Systeme einsetzt oder entwickelt – die entscheidende Frage ist nur, welche Pflichten aus welcher Risikoklasse folgen. Diese Beratungen begleiten Risikoeinstufung und Umsetzung, filterbar nach Branche, Nachweisen und Mindestbudget.
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Ratgeber
Was der EU AI Act von Unternehmen verlangt
Das Gesetz staffelt KI-Systeme nach Risiko: von verbotenen Praktiken über hochriskante Systeme mit umfangreichen Dokumentations- und Prüfpflichten bis zu Systemen mit minimalem Risiko, für die vor allem Transparenzpflichten gelten. Die meisten Anwendungen im Mittelstand – interne Effizienztools, Chatbots, einfache Automatisierung – fallen in niedrigere Risikoklassen, müssen aber trotzdem korrekt eingestuft und dokumentiert werden. Hochriskante Anwendungen, etwa im Personalwesen bei automatisierten Bewerbungsentscheidungen, unterliegen deutlich strengeren Anforderungen.
Worauf Sie bei der Auswahl einer Beratung achten sollten
Juristische und technische Kompetenz sollten kombiniert vorhanden sein – eine reine Rechtsberatung ohne technisches Verständnis kann Ihre konkreten KI-Systeme oft nicht sinnvoll einordnen, und umgekehrt fehlt einer rein technischen Beratung häufig die rechtliche Tiefe für belastbare Einstufungen.
Das Ergebnis sollte eine konkrete, dokumentierte Einstufung jedes eingesetzten oder geplanten Systems sein, mit klaren nächsten Schritten – keine allgemeine Zusammenfassung der Gesetzeslage, die Sie auch selbst hätten recherchieren können.
Praxiserfahrung mit tatsächlichen Umsetzungsprojekten zählt mehr als reine Theoriekenntnis, da sich die Auslegung einzelner Punkte in der Praxis noch entwickelt. Und klären Sie, ob die Beratung Sie auch bei der laufenden Dokumentation und bei künftigen Anpassungen begleitet, nicht nur bei einer einmaligen Einstufung.
Was eine EU-AI-Act-Beratung kostet
160 bis 260 Euro pro Stunde sind für spezialisierte Beratungen üblich. Eine Risikoeinstufung für ein einzelnes System kostet 3.000 bis 10.000 Euro. Eine unternehmensweite Bestandsaufnahme mit Einstufung mehrerer Systeme und Dokumentationskonzept liegt bei 15.000 bis 50.000 Euro. Bei hochriskanten Systemen mit umfangreichen Nachweispflichten kann der Aufwand deutlich darüber liegen.
Typische Compliance-Projekte
Einstufung aller im Unternehmen eingesetzten KI-Systeme nach Risikoklasse. Aufbau der erforderlichen Dokumentation für ein hochriskantes System. Prüfung eines geplanten neuen KI-Projekts vor Entwicklungsbeginn auf regulatorische Anforderungen. Schulung von Mitarbeitenden zu den relevanten Pflichten im eigenen Verantwortungsbereich.
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Häufige Fragen
KI-Compliance-Beratungen: Fragen und Antworten
Was kostet eine EU-AI-Act-Beratung?
Die Einstufung eines einzelnen Systems kostet 3.000 bis 10.000 Euro, eine unternehmensweite Bestandsaufnahme mit Dokumentationskonzept 15.000 bis 50.000 Euro. Spezialisierte Beratungen rechnen 160 bis 260 Euro pro Stunde.
Betrifft der EU AI Act auch kleine und mittlere Unternehmen?
Ja, die Pflichten gelten unabhängig von der Unternehmensgröße, auch wenn der Umfang mit der Risikoklasse der eingesetzten Systeme variiert. Auch der reine Einsatz eines von Dritten entwickelten KI-Systems kann bereits Pflichten auslösen, nicht nur die eigene Entwicklung.
Wie finde ich heraus, in welche Risikoklasse mein KI-System fällt?
Über eine strukturierte Einstufung, die Einsatzzweck, betroffene Personengruppen und mögliche Auswirkungen des Systems bewertet. Diese Einstufung sollte dokumentiert und nachvollziehbar sein, nicht nur eine mündliche Einschätzung – bei einer späteren Prüfung zählt die Dokumentation.
Was passiert bei Verstößen gegen den EU AI Act?
Je nach Schwere des Verstoßes drohen Bußgelder, die sich prozentual am weltweiten Jahresumsatz orientieren können, ähnlich wie bei der DSGVO. Eine frühzeitige, dokumentierte Einstufung Ihrer Systeme reduziert dieses Risiko erheblich gegenüber einem nachträglichen, unter Zeitdruck durchgeführten Nachweis.