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Cloud- & DevOps-Agenturen in Hannover im Vergleich
Cloud-Projekte scheitern selten an der Technik, sondern an Kosten, Sicherheit und fehlender Übergabe. Diese Agenturen migrieren, bauen und betreiben Infrastruktur auf AWS, Azure, Google Cloud oder europäischen Anbietern. Vergleichbar sind sie nach Partnerstatus, Nachweisen wie ISO 27001, EU-Hosting und Mindestbudget.
Nach System / Technologie
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Ratgeber
Zwischen Migration und laufendem Betrieb
Eine Cloud- und DevOps-Agentur plant und baut Infrastruktur: Migration bestehender Systeme in die Cloud, Container-Plattformen mit Kubernetes, Infrastruktur als Code mit Terraform, Deployment-Pipelines, Monitoring, Backup und Kostenkontrolle. DevOps-Agenturen verbinden dabei Entwicklung und Betrieb: Sie automatisieren, was heute noch manuell läuft, und übergeben Prozesse, die Ihr eigenes Team danach weiterführen kann. Ein großer Teil arbeitet als zertifizierter Partner eines Cloud-Anbieters, etwa AWS, Azure oder Google Cloud; einige haben sich auf europäische Anbieter wie Hetzner, IONOS oder STACKIT spezialisiert.
Was im Vorfeld zu klären ist
Partnerstatus lässt sich prüfen, und die Stufe macht einen Unterschied: AWS Advanced, Microsoft Solutions Partner, Google Cloud Partner. Fragen Sie nach der konkreten Stufe und danach, ob im Projekt tatsächlich zertifizierte Personen mitarbeiten.
Beim Datenstandort geht es meist um mehr als eine Formalie. Für viele Branchen ist EU-Hosting Pflicht, für manche sogar Deutschland. Regionen, Auftragsverarbeitung und Verschlüsselung sollten früh geklärt sein; der Nachweis „EU-Hosting" ist entsprechend filterbar.
Cloud-Kosten laufen weiter, auch nachdem das Projekt abgeschlossen ist. Verlangen Sie deshalb eine Kostenprognose mit klar benannten Annahmen, Budget-Alarme und einen Plan für die Optimierung nach der Migration. Seriöse Agenturen sagen Ihnen auch, wann On-Premise am Ende günstiger bleibt.
Bei der Sicherheit zählt das Konzept mehr als das Zertifikat an der Wand: Least-Privilege-Zugriffe, saubere Secrets-Verwaltung, Audit-Logging. ISO 27001 oder SOC 2 beim Dienstleister sind ein gutes Zeichen, ersetzen aber nicht das Gespräch über die konkrete Umsetzung.
Und ohne Übergabe bleibt jede Infrastruktur an die Agentur gebunden: Infrastruktur als Code im eigenen Repository, Dokumentation, Runbooks, eine Schulung für Ihr Team. Ohne das entsteht genau die Abhängigkeit, die Cloud-Projekte eigentlich vermeiden sollen.
Budgetrahmen
Cloud- und DevOps-Spezialisten berechnen 120 bis 190 Euro pro Stunde. Ein Cloud-Assessment mit Migrationsplan kostet 5.000 bis 20.000 Euro. Die Migration einer bestehenden Anwendungslandschaft, meist Lift-and-Shift mit anschließender Härtung, liegt bei 20.000 bis 80.000 Euro. Eine Container-Plattform mit Kubernetes, Pipelines und Monitoring kostet 40.000 bis 150.000 Euro. Laufender Betrieb als Managed Service beginnt ab etwa 1.500 Euro monatlich, abhängig von Umfang und vereinbarten Reaktionszeiten. Die Cloud-Kosten selbst kommen on top. Eine gute Agentur prognostiziert sie vor dem Projekt und arbeitet danach aktiv an ihrer Senkung.
Typische Cloud-Projekte
Umzug eines Rechenzentrums oder gehosteter Server in die Cloud. Aufbau einer Kubernetes-Plattform für mehrere Teams. CI/CD-Pipelines mit automatisierten Tests und Deployments. Landing Zone mit Konten, Netzwerk, Rechten und Compliance-Regeln. Kostenoptimierung einer gewachsenen, unübersichtlich gewordenen Cloud-Umgebung. Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery für geschäftskritische Anwendungen.
Vergleich und Kontakt
Die Reihenfolge folgt dem Score, Anzeigen sind gekennzeichnet. In der Suche kombinieren Sie Cloud-Anbieter, Kubernetes, Terraform, ISO 27001 und EU-Hosting. Oder Sie stellen eine Anfrage mit Ihrer Ausgangslage.
Häufige Fragen
Cloud- & DevOps-Agenturen: Fragen und Antworten
Was kostet eine Cloud-Migration?
Ein Assessment mit Migrationsplan liegt bei 5.000 bis 20.000 Euro, die Migration einer Anwendungslandschaft bei 20.000 bis 80.000 Euro, eine Container-Plattform mit Pipelines und Monitoring bei 40.000 bis 150.000 Euro. Cloud- und DevOps-Agenturen rechnen 120 bis 190 Euro pro Stunde, die laufenden Cloud-Kosten kommen zusätzlich dazu.
AWS, Azure, Google Cloud oder doch ein europäischer Anbieter?
AWS und Azure bieten das breiteste Angebot, Azure punktet zusätzlich in Microsoft-geprägten Umgebungen, Google Cloud bei Daten- und KI-Themen. Europäische Anbieter wie Hetzner, IONOS oder STACKIT sind günstiger und vereinfachen den Datenschutz, dafür mit einem kleineren Angebot an Managed Services. Am Ende sollte die Wahl aus Ihren Anwendungen und Compliance-Anforderungen folgen, nicht umgekehrt.
Was bedeutet DevOps konkret für mein Unternehmen?
Im Kern heißt es, Entwicklung und Betrieb durch Automatisierung zu verbinden: Code wird automatisch getestet, gebaut und ausgerollt, Infrastruktur liegt versioniert als Code vor, Störungen werden gemessen statt vermutet. Das Ergebnis sind schnellere Releases, weniger Ausfälle und weniger manuelle Arbeit. Eine Agentur legt die Grundlagen und übergibt sie anschließend an Ihr Team.
Ist die Cloud überhaupt DSGVO-konform nutzbar?
Ja, sofern Datenstandort, Auftragsverarbeitung und Verschlüsselung geregelt sind. Alle großen Anbieter stellen EU-Regionen und AV-Verträge bereit; bei besonders sensiblen Daten kommen deutsche Anbieter oder eine eigene Schlüsselverwaltung infrage. Agenturen mit dem geprüften Nachweis „EU-Hosting" haben diese Anforderung nachweislich umgesetzt.
Brauche ich für mein Projekt wirklich Kubernetes?
Nur, wenn Sie mehrere Anwendungen oder Teams betreiben und Skalierung sowie standardisierte Deployments tatsächlich brauchen. Für einzelne Anwendungen sind Managed Services oder einfache Container-Dienste meist günstiger und pragmatischer. Eine seriöse Agentur sagt Ihnen auch dann Bescheid, wenn Kubernetes für Ihren konkreten Fall schlicht überdimensioniert wäre.